Nahrung & Lebensmittel-Unverträglichkeiten

Was bedeutet Nahrung für Dich?

Welche Lebensmittel wählst du für Dich?

Hier einige Aspekte, was Nahrung für mich bedeutet:

Nahrung ist Leben
Nahrung ist Liebe
Nahrung ist Heilung
Nahrung regt die Sinne an
Nahrung nährt
Nahrung beflügelt
Nahrung kommuniziert
Nahrung schenkt Wärme
Nahrung schenkt Geborgenheit
Nahrung verbindet
Nahrung entspannt
Nahrung zentriert
Nahrung Bedeutet zu Hause zu sein

Die Qualität unserer Lebensmittel ist heutzutage nicht ganz so gut, wie es auf den ersten Blick scheint. Konventionelle Lebensmittel haben nicht mehr viel ursprünglich-nährendes. Mutter Natur und ihre Kinder, die Tiere, werden ausgebeutet. Hieraus resultierend, leidet eine beachtliche Menge der Menschheit an Krankheiten und still vor sich hinschleichenden Lebensmittel-Unverträglichkeiten. Und dazu gehöre auch ich.

Der Mensch ist, was er isst
— Ludwig Feuerbach

Es stellt sich die Frage, was kann ich überhaupt noch essen und was ist gesund?

Ich glaube, es gibt nicht die eine Ernährungsform, die für alle gleichermaßen funktioniert. Was ich jedoch gerne Menschen, die zu mir kommen empfehle, auf Nahrung mit wenig Energie-Gehalt zu verzichten und Giftstoffe zu meiden. Wähle das, was dir gut bekommt und dich gut fühlen lässt. Das kann für jeden von uns ganz unterschiedlich sein, was nachhaltig gut bekömmlich für das eigene Körper-Geist-System ist.

Bei mir ist es so:
Je nachdem, WAS und vor allem WIE ich Nahrung zu mir nehme, so fühle ich mich auch. Also wähle ich für mich sehr gut bekömmliche Lebensmittel, die mir nach dem Verzehr ein Gefühl der Leichtigkeit, Aufgeräumtheit und Energie verschaffen. Am besten fühle ich mich nach vollwertig-veganer Kost, ohne Industriezucker und möglichst glutenfrei. Kurzzeitfasten und jeweils 4 h Pause zwischen den Mahlzeiten tun mir ebenfalls gut.

Mich erfüllt es eine gute Mahlzeit mit vorher sorgfältig ausgewählten Lebensmitteln zuzubereiten. Ich mache fast alles mit meinen eigenen Händen, ich liebe es, essen zu berühren und alles nach Gefühl zusammenzufügen. Am liebsten ungestört und im Rausch der Sinne :)

Ich habe viele Jahre meine natürliche Abneigung gegen viele Lebensmittel ignoriert und mich aus Angst, sozial ausgegrenzt zu werden, konventionellen Essensritualen hingegeben und meistens mit tagelangem Schnupfen, Unwohlsein, Gelenkschmerzen, Druckgefühl im Magen-Darm-Trakt, Erschöpfung, emotionalen Schwankungen und einer Mischung aus Kopfnebel, Schwindel und Körper-Taubheit (um nur die heftigsten Beschwerden zu nennen) im wahrsten Sinne des Wortes “bitter” bereut. Und ja ich gebe ehrlich zu, dass ich Stand heute 80 % der konventionellen Nahrung nicht mehr vertrage. Und ich habe mich lange nicht getraut, dies zuzugeben bzw. zu dieser hohen Sensibilität zu stehen. Mittlerweile lebe ich danach, aus purer Selbstliebe und weil ich weiß, wie viel Einfluss unsere Nahrung auf unsere Körpergefühl, Gesundheit, Emotionen, Gedanken, ja sogar Spirituelle Entwicklung hat. Mein Körper hat mich dies gelehrt. Und ich kann betonen, dass es nicht einfach ist, Klarheit darüber zu haben, was tatsächlich und wirklich nachhaltig gut ist. Unser “Bauchgefühl” wird beständig manipuliert und in seiner Wahrnehmung fehlgeleitet.

Wir verhungern an vollen Töpfen
— Hans-Günter Berner

Nahrung ist Heilung. Das sagt u. a. die TCM (Traditionelle Chinesische Heilmedizin). Die Stärkung der eigenen Mitte ist aus meiner Sicht und Erfahrung der wichtigste Schritt zum gesund werden und war der ein game-changer in meinem eigenen Heilprozess. Aber auch viele Gerichte aus der ayurvedischen Küche haben sich positiv auf mein System ausgewirkt. Beide Ansätze gehen auch sehr gut mit regionaler Kost. Ich bin kein Fan von komplizierten Super-Food-Gerichten. Ich mag es simpel. Wenige Zutaten, frisch saisonal und regional und leicht bekömmlich. Im Herbst / Winter eher wärmende Gerichte, im Frühjahr / Herbst mehr Rohkost gerne mit vielen heimischen Kräutern.

Gute Ernährung ist im Yoga das Fundament für ein gesundes und erfülltes Leben und einer der wichtigsten Säulen. Yoga und konventionelle Nahrung geht auf lange Sicht nicht zusammen. Das ist meine ganz persönliche Sichtweise. Der Körper lehrt uns dann schon, was wirklich gut tut und was nicht. Üben wir regelmäßig Yoga verändert sich unser Bewusstsein und mit der Bewusstheit die Empfindsamkeit für die Qualität der Nahrungsmittel. Das ist ein ganz natürlich Prozess.

Ich glaube daran, dass wir alle ganz genau wissen, was uns wirklich gut tut. Jedes Wesen verfügt über den Zugang zu dieser hohen Intelligenz. Wir müssen nur ganz ehrlich und offen hinhören und es dann auch tatsächlich umsetzen.

Das Schöne an dieser Sensibilität ist, dass mich dich eine Schale frisches heimisches Obst oder eine frische gekochte Kürbissuppe im Herbst in einen orgastischen Zustand versetzen kann. Gleichzeitig liebe ich die Klarheit und Ruhe im Körper und Geist und das Gefühl innerlich “aufgeräumt” zu sein, die Energie, die durch meine Zellen strömt und das Gefühl von Geborgenheit, Wärme und Zentriertheit in meiner Mitte.

Ich verstehe jedoch, wie schwer es ist, diesen Weg zu gehen. Ich kenne die Hürden auf allen Ebenen und all die emotionalen Themen, die mit Nahrung verstrickt sind. Vielleicht kann ich dich, auf diesen Weg zu einer gesünderen Lebensweise begleiten.
Ich freue mich auf Dich!
Namasté
IngaYoga

HIER zwei Buchtipps (unbezahlte Werbung. Beide Bücher haben mich einfach inspiriert):

Das Fünf Elemente Kochbuch - Die praktische Umsetzung der Chinesischen Ernährungslehre für die westliche Küche (von Barbara Temelie und Beatrice Trebuth)

Das Geheimnis der Lebensenergie in unserer Nahrung: Die vegane Ernährung (von Rüdiger Dahlke)