Die Balance der Yoga Praxis

Da gibt es diesen einen Moment des Loslassens, wo wir eine Erkenntnis haben, eine Fähigkeit (Siddhi) erlangen oder eine Asana plötzlich mühelos klappt. Es ist der Moment, wo wir die Früchte der Praxis ernten.

Die konsequente Praxis, die lediglich eine Übung für den Verstand ist, hilft uns zu erinnern, wer wir wirklich sind und zwar unendliches Bewusstsein. Für mich - und so erlebe ich das auch bei meinen Schülern - ist die Yoga-Praxis wie ein meißeln, die unsere lichtvolle Essenz zum Vorschein bringt.

Es gibt Momente auf diesem Wege, wo sich Verzweiflung zeigt und wir aufgeben möchten, weil sich offensichtlich „nichts“ verändert. Unser Verstand ist auf optimale und schnelle Ergebnisse programmiert. Wir vergessen in unserer Ungeduld, den Prozess zu genießen und in diesen Moment völlig einzutauchen. Die Veränderung geschieht in jedem Moment, wo wir uns auf etwas Bestimmtes ausrichten und dafür aktiv eine Handlung praktizieren. Zunächst auf einer subtileren Ebene, später wird es Realität. Das gilt beim Yoga aber auch in allen anderen Bereichen des Lebens.

Wenn wir die Praxis und das Bemühen vergessen und völlig präsent sind, das kann auch bei allen alltäglichen Aktivitäten geschehen, fühlen wir uns verbunden und erfüllt. Wir entwickeln so unsere kostbaren Gaben und werden uns dessen bewusst, was immer schon da war.
Diese Balance zwischen konsequentem Üben und Loslassen führt nachhaltig zu Veränderungen in deinem Leben.

Auf dem Weg dahin begleite ich dich gerne.
 

testFile.png