Yoga & Konsum

Die Yoga-Branche boomt und ich die Yoga-Szene hat seinen ganz eigenen Konsum-Kosmos erschaffen. Das Angebot in der Yoga-Szene ist so vielfältig und die Verlockung zu konsumieren extrem "süß". Ich brauche für mich persönlich keine bestickte Yogamatte oder die neueste bunte Trend-Leggings, um mich verbunden zu fühlen oder dazu zu gehören.

Trotzdem hat mich diese Bewegung die letzten Jahre immer wieder beschäftigt und ich war nicht immer so frei im Umgang damit. Ich beobachtete mich dabei, wie ich die Öffnungszeiten des Ashram-Shops studierte um mich mit Räucherstäbchen, Murtis,  Edelsteinketten etc. zu versorgen.

Ich bin jemand, die Schönheit liebt im Innern wie im Außen. Ich finde es gibt nichts dran auszusetzen, seine ganz eigene Schönheit zu betonen und ihr durch entsprechende Kleidung, Schmuck und Kosmetik Ausdruck zu verleihen. Aber wo ist die Grenze? Was brauche ich wirklich und wann ist es zu viel? Welchen Zweck haben diese Güter, wie nachhaltig sind sie und wofür sind sie mir dienlich ? Ich habe für mich festgestellt, dass ich viel weniger brauche als gedacht. Die Gegenstände verlieren an Kraft, wenn sie nur gelagert werden oder einstauben. Ich finde, dass jedes Armband und jedes Kleidungsstück oder jede Figur seine Wertschätzung braucht und vor allem seine Aufgabe hat.

Ist das nicht auch Yoga, wach zu sein und zu reflektieren wie das eigene Kaufverhalten ist, insbesondere unter dem Deckmantel "YOGA"?

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