Komfortzone

Das Leben beginnt dort, wo die Komfortzone endet
— Neale Donald Walsch

Ich habe mich lange gefragt, warum nicht viel Neues in meinem Leben passiert. Selbst meine Yoga-Praxis bereitete mir keine große Mühe mehr und ich ertappte mich dabei, dass ich mich maximal bis zum Rand meiner Komfort-Zone wagte. Die Yoga-Praxis war bequem und ich musste mich nicht sonderlich anstrengen, um ein gewisses Maß an Wohlbefinden zu erfahren. Auch mein Gehirn fand das “Yoga-Sofa” sehr bequem und ich konnte so richtig drin versinken. Gut, es ist nichts verkehrtes dran aber ich kam irgendwie nicht weiter in meinem Leben. Heute weiß ich allerdings auch, dass die Zeit notwendig und eine wertvolle Erfahrung war, um einiges aufzuarbeiten und meine Wunden zu lecken.

Im Nachhinein ist mir ebenfalls klar geworden, dass sich hinter dieser gewählten Bequemlichkeit eine tiefe Angst verbarg. Exzessives Trainieren und Arbeiten waren früher mein Programm. Über meine Grenzen zu gehen hat mich schon einmal in den Burnout getrieben und so habe ich gelernt, mich nicht mehr zu überfordern und bin dort einige Zeit geblieben, um mich zu regenerieren. Irgendwann überfiel mich eine Unruhe, ein innerlicher Weckruf, den Komfortbereich zu verlassen und Neues in mein Leben zu lassen. Die Bewusstsein für meine eigenen Grenzen war durch das Yoga gestärkt und so gab es für mich nicht mehr die Gefahr, dass ich wieder mal zu weit gehen würde und die Körpersignale nicht wahrnahm.

Es ist jedoch etwas ganz anderes, sich ganz bewusst für Veränderungen zu entscheiden und die Transzendenz der eigenen Grenzen zu wählen, um für sich etwas neues zu erschaffen. Wir kommen dann nicht mehr drum rum, aus der “Kuschel-Muschel” auszusteigen und ins kalte Wasser zu springen. Alte Gewohnheiten und Muster lassen uns immer wieder gleiche Erfahrungen machen. Immer wiederkehrende Gedanken und Emotionen erschaffen immer wieder die gleiche Realität. Jammern darüber, dass nichts voran geht im Leben, lässt uns noch tiefer in dieser Erfahrung verweilen. Ich konnte mich zum Schluss selbst nicht mehr “hören” und so beschloss ich, meine alten Gewohnheiten zu verändern.

Vor jeder Veränderung steht zunächst eine klare Entscheidung! http://ingayoga.de/blog/2019/1/7/die-kraft-einer-klaren-entscheidung

Wichtig nach meiner persönlichen Erfahrungen ist, wirklich alles ganz anders zu machen und alte Gewohnheiten durch neue und herausfordernde Gewohnheiten zu ersetzen. Die neuen Gewohnheiten brauchen eine Zeit um sich zu integrieren und wenn sie es sind, braucht man wieder neue Impulse. Es braucht an vielen Stellen Mut und einen starken Willen, weiterzugehen. Das Gehirn ist auf “Komfort” programmiert und sehr intelligent mit den Ausreden. Ich fing u. a. (gar nicht so “Yogisch” ;) mit Krafttraining im Fitnessstudio an . Das eher mechanische Training gibt mir die nötige “Yang-Energie” um mich endlich richtig auszupowern und vor allem ins Schwitzen zu kommen. Dadurch hat sich auch meine eigene Yoga-Praxis verändert und ich habe ein ganz neues Licht drauf bekommen. Es ist egal, was man macht! Hauptsache anders! Und es ist bis zu einem gewissen Grad herausfordernd und gerne unbequem. Ich hatte Schmerzen und war müde. Mein Widerstand war sehr groß aber es lohnt sich, diesen Aufzulösen. Im Widerstand ist sehr viel Energie gebunden. Lösen wir Widerstände auf, so steht uns immer mehr Lebensenergie zur Verfügung.

Ich habe im letzten halben Jahr so viel Neues erschaffen und dafür bin ich jeden Tag dankbar! Und ich weiß, dass das erst der Anfang ist.

Möchtest du gerne Neues in dein Leben lassen?
Möchtest du dich gerne verändern und weißt nicht so richtig wie?
Möchtest du deine Widerstände auflösen und weißt nicht genau wie?
Brauchst du neue und frische Impulse für deinen persönlichen Weg?
Dann freue ich mich auf deine Nachricht!

Namasté
IngaYoga

Befreiung des inneren Kindes

Ich habe eine gefühlte Ewigkeit damit verbracht, mein inneres Kind zu befreien (kennst du das?). Ich weiß bis heute nicht, ob es das innere Kind wirklich gibt oder ob es “nur” symbolisch für einen bestimmten Persönlichkeitsanteil steht. Und ich weiß auch nicht, ob ich schon alles ans Licht gebracht habe oder überhaupt bringen muss. Bis heute kann ich jedoch sagen, dass genau in dieser Persönlichkeitsarbeit der Schlüssel zur eigenen Entwicklung und all das Potential zur eigenen Entfaltung steckt.

All die nicht befreiten Anteile spiegelten sich so lange in meinen Erfahrungen wieder, bis ich fast daran zerbrochen bin. Der Schmerz nagte an mir so lange bis ich den Mut fand genau dort hinzuschauen. Meistens geschieht Heilung, wenn ich aufgebe, nachdem ich doch scheinbar alles versucht habe. Erst dann kann ich wirklich loslassen (aufgeben ist ein sehr guter Loslass-Macher!) und Mut entwickeln, mich “mir” anzunähern.

Ich weiß nicht, ob ich jemals irgendwo ankommen muss. Aber heute kann ich aufatmen und mich als Frau besser annehmen und erleben. Und zwar nicht nur mit den lichtvollen schönen Seiten, sondern vor allem mit den ganz dunklen Anteilen. Ich akzeptiere, dass es keine perfekte Version von mir geben muss, um endlich zu leben. Ich habe keine Lust und vor allem keine Kraft mehr, meinen Schmerz hinter all den Masken zu verstecken. Ich habe so viel Kraft aufgewendet um diese schönen Masken zu perfektionieren. Und noch viel mehr Energie verbraucht, diese aufrechtzuerhalten. Es war ein Kontroll-Mechanismus, der durch die Angst Verlassen zu werden gespeist wurde. “Ich” war dadurch so angespannt, erschöpft, verzweifelt und abgetrennt von mir selbst.


Heute weiß ich, dass Yoga und Meditation mir jeden Tag dabei helfen, die harten Schichten abzuschälen, um Zugang zu den lichtvollsten und dunkelsten Ecken in mir zu bekommen. Liebe & Vertrauen zu kultivieren. Kraft und Mut wiederzufinden.

Es gibt unzählige Techniken für die Arbeit mit dem inneren Kind. Ich glaube, jeder wird hier seinen eigenen Weg finden. Falls Yoga / Yogatherapie dein Weg ist, freue ich mich, dich auf deinem Weg zu unterstützen.

Heute will ich gerne zwei Lieder mit dir teilen, die in mir einige Herzens-Mauern eingerissen haben. Musik berührt und transformiert. Den Original-Text in Englisch schreibe ich hier mit rein.

Shaina Noll “You can relax now”
https://www.youtube.com/watch?v=llNlV1KDVUE

You can relax now
C'mon and open your eyes
Breathe deeply now
I am with you

Oh my sweet sweet child
Who do you think you are?
You are the child of God
And that will never change.

You had a dream, you misunderstood
You thought we were separate
But now you hear my voice and

You can relax now
C'mon and open your eyes
Breathe deeply now
I am with you

You are the love of my life
You are my one creation
You are eternity
And that will never change.

You had a dream, you misunderstood
You thought we were separate
But now you hear my voice and

You can relax now
C'mon and open your eyes
Breathe deeply now
I am with you

You are the love of my life
You are my one creation
You are eternity
And that will never change.

Shaina Noll “how could anyone”
https://www.youtube.com/watch?v=LEtx5wFfGOQ

How could anyone ever tell you
you were anything less than beautiful
how could anyone ever tell you
you were less than whole

how could anyone fail to notice
that your loving is a miracle
how deeply you're connected to my soul

Viel Freude beim Hören & Fühlen!

Namasté
IngaYoga

Meditation für Liebende

Wenn LIEBE in unser Leben kommt, begegnen sich zwei Menschen in ihrem WAHREN SELBST, frei von jeglichen Filtern. Der Begriff “rosa-rote-Brille aufhaben” trifft es für mich deshalb nicht ganz genau. Es ist eher ein “Ohne-Brille-Sehen”, jemanden wirklich begegnen in der Essenz.

Wenn die Hormone verrückt spielen, empfinde ich es allerdings sehr schwer, trotzdem zentriert zu bleiben und mir in Gedanken keine Luftschlösser zu bauen.

Nicht die LIEBE SELBST, sondern die Gedanken mit denen wir Luftschlösser bauen, erschaffen das Leiden.

Die LIEBE SELBST kennt keine Bindung, LIEBE ist frei, LIEBE erwartet nicht, LIEBE wertet nicht, LIEBE vertraut, LIEBE gibt alles in jedem Moment und lässt frei.

In dieser Erfahrung von LIEBE zwischen zwei Menschen, mischt sich schnell das Ego ein. Aus Angst den Menschen zu verlieren, der uns dieses Gefühl spiegelt, wollen wir kontrollieren, uns binden, absichern und ewig an dieser Energie und den damit verbundenen Vorstellungen für immer festhalten. Das hat nichts mit LIEBE zu tun.

LIEBE heißt einen Menschen aus der Stille in voller Präsenz zu begegnen, frei von Erwartungen und Bedingungen.

Eine kleine MEDITATION FÜR LIEBENDE:

Setze dich in aufrecht-und-bequem in eine Meditationshaltung deiner Wahl hin
Atme ein paar Mal tief ein und aus und beobachte deinen natürlichen Atem
Atme die nächsten Atemzug ein und wiederhole: “Ich atme LIEBE ein”
Atme aus und wiederhole: “Ich atme LIEBE aus”
Oder:
Atme ein und wiederhole: “Ich atme LIEBE ein”
Atme aus und wiederhole: “Ich lasse alle Ängste, Vorstellungen und Erwartungen los”

Fühle die LIEBE in deinen Körper!

Namasté
IngaYoga

Die Kraft einer klaren Entscheidung

Die Wirkung einer klaren Entscheidung ist unglaublich kraftvoll. Wenn Gedanke, Wort und Tat im Einklang sind, macht das Universum alles möglich, um uns bei dieser Entscheidung zu unterstützen. Auf einmal öffnen sich z. B. ganz neue Möglichkeiten, die vorher gar nicht sichtbar waren.
Eine klare Entscheidung zu treffen erfordert jedoch etwas Mut und Vertrauen. Die Zeit vor einer klaren Entscheidung kann herausfordernd sein. Bis ich genau wusste, was ich wirklich will, fühlte ich mich oft zerrissen und habe sehr viel Energie verloren.
Um mich zu fokussieren und eine klare Entscheidung für mich zu treffen oder eine Antwort auf eine bestimmte Frage zu bekommen, habe ich zwei Techniken, die gut für mich funktionieren:

  1. Ich schreibe, so neutral wie möglich meine Frage auf einen Zettel und falte ihn. Dabei vertraue ich, dass die Antwort kommen wird und lasse sie ganz los, lege den Zettel beiseite. Am besten funktioniert es, kurz vorm Schlafengehen. Das Aufschreiben und Falten hat Vorteile:
    1) Ich habe es aus dem Kopf
    2) Durch diese Handlung hat mein Verstand die Information, dass ich mich damit beschäftigt habe und hält still
    3) Durch das Falten lasse ich ganz los und kann in Ruhe schlafen gehen
    Am nächsten Morgen wache ich erfrischt und klar auf und die Antwort kommt auf den interessantesten Wegen zu mir, ohne, dass ich noch mal darüber nachsinnen muss. Alles ist kristallklar und ich fühle mich mit der Antwort oder Entscheidung im Einklang.

  2. Meditation. Je nachdem wie sehr mich die Entscheidung, die ich treffen muss, beschäftigt, oder wie dringend meine Frage ist, weil ich ungeduldig werde, muss ich den Zeitraum für meine Meditation ausdehnen. Je mehr Druck ich innerlich empfinde, umso länger dauert meine Meditations-Einheit. Hier übe ich mich in Geduld, Vertrauen und Hingabe. Wichtig ist es in einem gedankenlosen leeren Raum anzukommen. Um mein Körper-Geist-System zur Ruhe zu bringen, praktiziere ich am liebsten 2 Atemtechniken vorweg, solange bis mein Verstand endlich Ruhe gibt:

    1) Tiefe Bauchatmung in 4 Schritten:
    1. Einatmen
    2. Atempause wahrnehmen, innehalten
    3. Ausatmen
    4. Atempause wahrnehmen, innehalten
    Min. 10 x
    2) Sanfte Wechselatmung:
    1. Durch das linke Nasenloch bis zum Punkt zwischen den Augenbrauen (Trikuti) einatmen
    2. Atem im Punkt zwischen den Augenbrauen (Trikuti) konzentrieren
    3. Durch das rechte Nasenloch ausatmen
    4. Durch das rechte Nasenloch bis zum Punkt zwischen den Augenbrauen (Trikuti) einatmen
    5. Atem im Punkt zwischen den Augenbrauen (Trikuti) konzentrieren
    6. Durch das linke Nasenloch ausatmen
    Dies ist eine Runde, mache davon 3, 9, 27 oder mehr. So lange bis du dich innerlich ruhig und leer fühlst. Mariniere in diesem leeren
    Zustand für einige Zeit und dann stelle frage noch mal in den leeren Raum hinein. Am besten du hälst Zette und Stift bereit. Die
    Antwort kommt manchmal sofort, manchmal dauert es etwas länger. Hab Vertrauen, sie kommt zu dir, wenn du losgelassen hast.

Die 2. Technik Meditation dauert etwas länger, hat aber noch jede Menge anderer innerlicher Geschenke für dich parat.

Ich freue mich, wenn ich dich inspirieren konnte und wünsche dir ganz viel Freude beim Ausprobieren.

Namasté
IngaYoga

Gott

Dieses Lied von Guru Nanak hat mich tief berührt. Ich habe mich oft gefragt, wer und wo ist eigentlich Gott? Und wie erfahre ich Gott? Wie kriege ich Zugang zu Gott? Über die Meditation in der Stille erfahre ich Gott und dann sehe ich, Gott ist in Allem was ist. Das ist ein unglaublich nährendes und glückseeliges Gefühl.

Gott, so wunderbar, Gott, so wunderbar!
In den Wäldern bist du grün,
In den Bergen bist du hoch,
In den Flüssen bist du rastlos,
In den Meeren bist du tief.
Für den Liebenden bist du Liebe,
Für den Dienenden bist du Dienst,
Für den Leidenden bist du Mitgefühl,
Für den Yogi bist du Seligkeit.
Gott, so wunderbar, Gott, so wunderbar!
Dir zu Füßen neig´ich mich.

Der innere Ruhe-Raum

Hast du Zugang zu deinem inneren Ruhe-Raum, wo du dich zurückziehen kannst im Alltag?
Wo du behütet und beschützt bist, wo du wieder bei dir ankommst und dich zentrieren kannst?
In diesem Ruhe-Raum ist “n i c ht s” als friedvolle und gleichzeitig nährende Stille.
Es ist ein Ort in in dem sich Eindrücke, Erwartungen, Emotionen und Energien neutralisieren.
Das Gefragte bereits beantwortet ist.
Das Gewünschte bereits erfüllt ist.
Der Ort in dem die Schöpfung inne-wohnt und schaut.
Es ist die Rückkehr nach Hause zu dir selbst.

Wenn es etwas gibt, was wir erreichen können im Leben, dann ist es sich an diesen inneren Ruhe-Raum zu erinnern, ihn wahrzunehmen und die Welt aus diesem Raum zu erleben.

Dafür brauchst du nichts als die Gewissheit, dass du dieser stille innere Ruhe-Raum bist und dich immer und jederzeit zurückziehen kannst, um Kraft zu schöpfen und dich mit dir selbst zu verbinden.

Hier teile ich eine meiner Alltags-Routinen für dich, um mich mit meinem inneren Ruhe-Raum zu verbinden:

Ich spüre meinen Körper und all das, was im Körper geschieht. Mein Körper ist immer ein guter Anker, um mich selbst wahrzunehmen.

Ich beobachte den Atem und lasse die Atemkontrolle los, damit der Atem frei kommt und geht

Ich trete innerlich immer mehr zurück vom Spüren und richte den Fokus immer mehr auf den Raum zwischen den Atemzügen und tauche in die Leere hinein

Von hier aus habe ich einen sehr klaren “Ausblick” auf die Welt und kann mich regenerieren und aufladen

Mit etwas Übung, gelingt diese Übung “Innerer Ruhe-Raum” auch mitten im hektischen Alltag, wenn wir mitbekommen, dass wir unruhig sind, oder dringend einen klaren Kopf brauchen.

Ich freue mich, wenn ich dich inspirieren konnte.

Namasté

IngaYoga

Ruhe-Raum


Freude

Freude und Offensein kommen von unserem
eigenen zufriedenen Herzen. (Buddha)

Das neue Jahr 2019 hat begonnen und ich wünsche Allen ein frohes, gesundes und Freude-erfülltes Jahr 2019. Mögen sich eure Träume erfüllen und jede Menge neue Träume dazu kommen. Möge euch an jedem Morgen die Inspiration wecken und mögest du voller Schöpferkraft in den Tag starten. Möge dein Herzraum von Liebe gefüllt sein. Möge dein Strahlen die Welt noch ein bisschen schöner machen.

Eine meiner liebsten Super-Woman-Freundinnen hat mir letztens gesagt:

Glück und Freude im Leben zu haben, bedeutet, sich in jedem Moment dafür zu entscheiden und das Licht bewusst zu wählen

Jeden Morgen aufzustehen und die Freude zu wählen, dankbar zu sein für das was gerade jetzt da ist, ist eine so kraftvolle Methode um Freude in deinen Alltag einzuladen. Freude ist unser natürlichster Seins-Zustand. Ein Gefühl, was dir in unendlichem Maße zur Verfügung steht, wenn wir bewusst wählen, Freude zu empfinden.

Ich entscheide mich jeden Tag für die Freude und wähle alle mir zur Verfügung stehenden Instrumente, um in das Gefühl der Freude zu kommen. Es gibt so viele schöne Methoden und ich möchte gerne meine Morgen-Routine mit dir teilen, die für mich gut funktioniert:

Wenn ich aufwache, dann spüre ich zunächst in meinen Körper hinein und fühle alles was da ist. Wie spüre ganz ohne Wertung, wie eine neugieriger Beobachter.

Danach geht es auf die Yoga-Matte und ich beginne mit einigen leichten Yoga-Übungen z. B.
- Stellung des Kindes | Balasana
- Katze-Kuh-Flow
- Abwärtsschauender Hund | Adhomukhashvanasana
- stehende Vorwärtsbeuge | Padahastasana
- stehendes Yoga Camel | Ustrasana
- Seitbeuge, Drehbewegung
usw.
Es kommt nicht drauf an, wie viel du machst. Es kommt drauf an, dass du es konsequent machst, auch wenn es nur 1 Übung am Morgen ist. Wähle die, die dir am meisten Freude bereitet, die dich gut fühlen lässt.
Nach den Übungen komme ich in einem bequemen Sitz zur Ruhe und meditiere für ca. 15 min.
Du kannst mit 5 min. anfangen oder deine Atemzüge von 1 - 10 zählen.
Wenn es dir stille Meditation / Atemkonzentration schwer fällt, weil dein Körper-Geist unruhig sind, dann kannst du z. B. entspannende Musik im Hintergrund laufen lassen. So hat dein Geist den Fokus auf der Musik und du kannst besser entspannen.
Oder du wählst eine angeleitete Meditation.
Es hat sich für mich ebenfalls sehr bewährt, mich auf etwas sehr schönes zu konzentrieren z. B. mein Herz, auf einen tollen Moment in meinem Leben, einen wunderschönen Ort oder die Liebe meiner Hündin Daya.
Wenn ich in dem Gefühl der Freude angekommen bin, weite ich es im ganzen Körper aus und “mariniere” in dem Gefühl, lasse es über die Körpergrenzen hinaus ausstrahlen.
Aus dieser Freude heraus, schreibe ich min. 3 Dinge auf für die ich dankbar bin und zwar ganz bewusst die Dinge, die JETZT in meinem Leben sind. Es kann z. B. meine warme Wohnung sein, die mir einen Rückzugsmöglichkeit schenkt. Nehme das was unmittelbar in deinem Leben ist und vielleicht sonst einfach nur “alltäglich” scheint. Denke dran, dass gerade die alltäglichen Dinge das sind, was wir am meisten vermissen werden, wenn sie nicht mehr da sind.

Ich freue mich, wenn ich dich inspirieren konnte, deinen Alltag ganz bewusst auf Freude einzustellen.
Namasté
IngaYoga

1540912417460.jpeg

Balance

Balance ist ein tänzerischer Akt
Ein jonglieren mit Energien
Zu viel Energie drückt sich in Wut aus
Zu wenig Energie kann in eine Depression Führen
Wie viel Energie kann ein Körper Aushalten?
Wie viel Energieverlust lasse ich zu?
In der Mitte zu bleiben ist ein Weg
der Achtsamkeit

~ Ingayoga ~

Die Kraft der Worte

“Ich bin vollkommen und gut geerdet in meinem Sein”
~ IngaYoga ~

… Das ist mein persönliches Lieblings-Mantra (= Spruch, Lied o. Hymne) …
Worte mit einer klaren Intention und schönem Gefühl unterlegt sind kraftvoll. Es muss nicht immer gleich Sanskrit sein. Es reicht, wenn die Worte das Herz berühren.

Klarheit

Klarheit ist für mich wirklich erstrebenswert
Darauf richte ich mein Leben aus
Klarheit hilft mir, in Augenblicken der Glückseeligkeit zentriert zu bleiben
Klarheit hilft mir, meine Energie zu fokussieren
Klarheit ist mein Anker in turbulenten Zeiten
Der nächste Schritt zur Klarheit hin hilft mir, mich besser zu fühlen
In der Klarheit können wir uns wirklich begegnen und einander verstehen
Klarheit geht über das Gefühl von bedingungsloser Liebe und Mitgefühl hinaus
Integrierte Klarheit verhilft mir im richtigen Moment genau das richtige zu tun oder eben halt nichtS.
Klarheit ist meine Wahrheit (IngaYoga)

Meine tägliche Yoga-Praxis hilft mir dabei, Klarheit zu verkörpern. Yoga ist meine Bestimmung.

Balasana - Yoga minimalistisch

Balasana - Die Stellung des Kindes

Es muss nicht gleich eine ganze Yogastunde sein

Balasana ist mehr als eine Ausgleichsstellung. Die Wirbelsäule macht in dieser Haltung eine Rundung, die einem Embryo im Mutterleib gleicht. Das vermittelt mir ein Gefühl von Geborgenheit. Gleichzeitig bin ich ganz nah an der Erde. Ich lege meine Stirn (Ajna-Chakra / 3. Auge) auf die Matte und so fühle ich mich Mutter Erde verbunden. Diese kompakte Stellung, der angenehme Druck und das intensive Wahrnehmen der Schwerkraft vermitteln mir ein Gefühl von Erdung. Ich kann meinen Atem deutlich spüren und hören und das ermöglicht einen bessere Konzentration auf die Atmung, so wird die Übung zur Meditation. Die Außenwelt bleibt draußen und ich kann mich ganz auf mich besinnen und nach innen schauen. Balasana schenkt mir Kraft und regeneriert.

Balasana wirkt gerade in Zeiten der Erschöpfung und Überforderung erneuernd und entspannend. Du brauchst weder Hilfsmittel, noch viel Zeit oder Yoga-Erfahrung um Balasana zu üben. Sanft dehnt dich Balasana am morgen, regeneriert zwischendurch als bewusste Pause oder entspannt dich am Abend.

so funktioniert balasana

  • Komm auf eine weiche Unterlagen, die Zehen berühren sich

  • Knie können geschlossen oder V-förmig geöffnet sein (Bauch liegt auf den Oberschenkeln oder dazwischen;
    du kannst dir eine Decke / Kissen drunter legen)

  • Gesäß ruht auf den Fersen (du kannst dir eine Decke / Kissen dazwischen legen)

  • Stirn berührt den Boden (du kannst die Hände als Kissen benutzen)

  • Arme liegen neben dem Körper (Handflächen nach oben) oder nach vorne ausgestreckt (schau wie es angenehm ist)

  • Konzentriere dich auf die Atmung und entspanne in die Haltung hinein

    Hab Vertrauen, der Körper findet seine Position

Balasana - Wirkung

  • Dehnt sanft Wirbelsäule, Beinvorderseiten und Fußgelenke

  • Massiert Verdauungsorgane

  • Löst Nacken- und Schulterverspannungen

  • Entspannt bei Kopfschmerzen und Schwindel

  • Entspannung bei Menstruationsbeschwerden

  • Regenrierend bei Erschöpfungszuständen

  • Wirkt beruhigend, hilft abzuschalten und loszulassen

  • fördert die Innenschau (Aktiviert 3. Auge)

  • Vermittelt (Ur-)Vertrauen, Ruhe und Sicherheit (Erdung)

Probiere es gleich mal aus. Klappt übrigens auch sehr gut in der Mittagspause!



Vertrauen

Wusstest du, dass man Vertrauen lernen kann? Viele von uns tragen seelische Narben, die z. B. durch Vertrauensmissbrauch entstanden sind. Ohne Vertrauen können wir Beziehungen nicht frei leben oder uns nur mit sehr vielen Widerständen weiterentwickeln. Wenn du ein sicheres und beständiges Vertrauen in dir empfindest, dann hast du Sicherheit auch in herausfordernden Zeiten. Vertrauen wächst in dir, wenn du etwas immer und immer wiederholst. Ein Musiker z. B. übt so lange bis jede Note sitzt. Feste Rituale helfen Menschen in allen Kulturen, tiefes Vertrauen zu kultivieren. Mir persönlich hilft die tägliche Yoga-Praxis mich immer wieder mit meinem Urvertrauen zu verbinden. Es ist ein Gefühl & gleichzeitig eine tiefe Wahrheit, die ich empfinde und durch meine Yoga-Rituale immer wieder aktiviere. Dieses Vertrauensgefühl hilft mir dabei, mich Herausforderungen zu stellen oder in schwachen Momenten zu entspannen, mit dem sicheren Gefühl, dass alles gut wird.

Das Sanskritwort für Vertrauen ist von wunderbarer Aussagekraft. Es heißt VISVAS = “leicht atmen, Vertrauen haben, frei von Furcht sein”. Das Sanskritwort SVAS bezieht sich auf den Atemvorgang und damit auch auf Leben und Gefühl. D. h. diejenigen, deren Atem, Leben und Gefühl ruhig sind, können ein aus der Intuition geborenes Vertrauen haben (Quelle: Paramahamsa Yogananda; Auszüge aus Journey to Self-Realization).

Yoga ist ein wunderbarer Weg den Atem und somit das Leben zu beruhigen und Vertrauen zu empfinden. Es ist simpler als du vielleicht denkst.

Eine kleine Übung für Zwischendurch:

“Sitze oder stehe mit aufgerichteter Wirbelsäule, Schultern und Kiefergelenke entspannt und dein Brustkorb geöffnet. Atme jetzt 3 - 4 x bewusst tief ein und aus, tiefer und bewusster, als du es sonst tust. Und dann lass den Atem los und schaue dem natürlichen Atemstrom zu, ohne ihn kontrollieren zu wollen. Vielleicht kannst du nach einigen Atemzügen beobachten, dass dein Atem flacher und ruhiger geworden ist oder die Pausen zwischen den Atemzügen länger sind?” … das kann 1, 5 oder 10 min. dauern, so lange wie es dir möglich ist und dann spüre, wie es dir JETZT geht und dann widme dich wieder deinen Alltags-Aufgaben.

Warum ist IngaYoga "grün"?

“Grün” bedeutet für mich Leben im Einklang mit der Natur. Beachtung der natürlichen Rhythmen. Die Natur ist unser zu Hause und wir sollten sie wertschätzen und achtsam mit ihr umgehen.

Die Farbe Grün ist die Farbe der Mitte. Grün ist Harmonie, die Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen. Es ist die Farbe des Lebens, der Pflanzen, des Frühlings, der Erneuerung, des Wachstums (mit bloßem Auge nicht erfassbar). In China wird die Farbe Grün dem YIN der weiblichen passiven und empfangenden Kraft zugeschrieben. Grün steht in ihren Eigenschaften für Fruchtbarkeit, Toleranz, Hoffnung, Regeneration & Gelassenheit.

“If you go off into a far, far forest and get very quiet, 
you´ll come to understand that you´re connected with everything”
- Alan Watts -

1534246583736.jpeg